Push-Pull Plus

Hier finden Sie MIG/MAG-Brenner, die hervorragend im Handling sind, hohe Standzeiten bieten & unter härtesten Bedingungen absolut verlässlich arbeiten.

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  1. Push-Pull Plus 36 D; 45° gebogen; 8,00 m
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  2. Push-Pull Plus 36 D; 45° gebogen; mit Poti; 8,00 m
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  3. Push-Pull Plus 36 D; gerade; 8,00 m
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  4. Push-Pull Plus 401 D; 45° gebogen; 8,00 m
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  5. Push-Pull Plus 401 D; 45° gebogen; mit Poti; 8,00 m
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MIG/MAG-Schweißen – alles für »echte Kerle«

Sie suchen nach Schweißbrennern, die aus prozesstechnischer Sicht stabil und zuverlässig arbeiten, hohe Standzeiten der Verschleißteile bieten und mit denen auch unter härtesten Bedingungen geschweißt werden kann? Dann haben Sie mit MIG/MAG-Schweißbrennern von ABICOR BINZEL eine gute Wahl getroffen. Mit unseren Brennern halten Sie ein Profiwerkzeug in der Hand, mit dem Sie aus ergonomischer und technischer Sicht auf dem aktuellen Stand der Entwicklung sind. Das bedeutet: ein hervorragendes Handling, eine robuste und langlebige Konstruktion mit hohen Leistungsreserven zu einem qualitativ und konstruktiv hochwertigen Gesamtkonzept. Und natürlich wird Sicherheit bei uns großgeschrieben. Sie können sich darauf verlassen, dass unsere Schweißbrenner mit der vorgegebenen Norm DIN ISO 14175-7 die Sicherheitsanforderungen mehr als erfüllen. Auf diese Weise garantieren wir maximale Prozesssicherheit mit zusätzlichen Leistungsreserven.

Schauen Sie sich gerne in unserem Shop um. Wir geben hier nur Leistungen an, die unsere Brenner auch tatsächlich erbringen. Alle unsere technischen Angaben sind laborgeprüft und in realpraktischen Fertigungsumgebungen getestet. Bei uns finden Sie alles für die Kunst des Schweißens. Überzeugen Sie sich selbst!

Wo wird MIG/MAG-Schweißen angewendet?

Man kann nicht pauschal beantworten, wann das MIG/MAG-Schweißverfahren eingesetzt wird. Oder ein bisschen technischer ausgedrückt: Der Einsatz der Verfahren MIG/MAG (Verfahrenskennzahl 131 und 135) ist hinsichtlich Materialverarbeitung und Fertigungsbandbreite kaum pauschal einzuordnen. Wenn wir das im Zusammenhang sehen, kann man jedoch sagen: MIG/MAG wird dann eingesetzt, wenn konstruktiv eine hohe Stabilität und Belastbarkeit – statisch wie dynamisch – in einer unlösbaren metallischen Verbindung hergestellt werden soll. Beispiele für den Einsatz der Bereiche für das MIG/MAG-Schweißverfahren sind: Automobilindustrie, Schienenfahrzeugbau, Werften, Herstellung von Stahlkonstruktionen oder Pipelines, Reparaturwerkstätten/Instandhaltungsabteilungen sowie der Heimwerker- und Hobbyschweißer-Bereich. Weitere Anwendungsgebiete sind z. B. das MIG-Löten im Dünnblechbereich.

Egal, ob Sie im niedrigamperigen oder hochamperigen Bereich luft- oder flüssiggekühlt schweißen wollen – Sie können überall top Ergebnisse erwarten. ABICOR BINZEL hat im Bereich Schutzgasschweißen für jede Anforderung den passenden MIG/MAG-Schweißbrenner. Weil im harten Alltag nicht nur jede Minute zählt, sondern auch das Ergebnis, sind Ihnen mit unseren MIG/MAG-Brennern in der Fertigung praktisch keine Grenzen gesetzt. Egal, wie hoch die Anforderung an die Qualität und Quantität der schweißtechnischen Arbeiten ist.

Wenn Sie an Bauteilen arbeiten, die aufgrund ihrer statischen Gestaltung und der Auslegung der Schweißnähte eine hohe Stabilität erzeugen müssen, dann sollten Sie das MIG/MAG-Schweißverfahren einsetzen. Das betrifft vor allem Bauteile, die statisch und dynamisch sehr belastbar sein und verlässliche mechanische Gütewerte aufweisen müssen, damit keine Materialermüdung mit letztlich z. T. katastrophalem Bauteilversagen eintritt. Beispiele hierfür sind Innenkonstruktionen im Schiffsbau, Trägersysteme im Anlagenbau oder sicherheitsrelevante Bauteile im Bereich Automotive. Nicht zu verkennen sind die im Gegensatz zum WIG-Schweißen – was eher spezialisierter ist – niedrigen Fertigungskosten, denn MIG/MAG-Schweißen ist ein vergleichsweise schnelles Schweißverfahren. Mit dem MIG/MAG-Verfahren werden eher solche Bauteile zusammengeschweißt, die dickwandiger und größer sind. All das ist jedoch abhängig von den Vorgaben Ihres Kunden.

Grundsätzlich kann man sagen, dass das MIG/MAG-Schweißen ein Verfahren ist, das sehr intensiv in der Schwerindustrie angewendet wird. Sollen feinere Arbeiten ausgeführt werden, die auch feinere Schweißnähte hervorbringen, oder sollen anspruchsvollere Bauteile Edelstähle geschweißt werden, wird in vielen Fällen eher das WIG-Schweißen angewendet. Beim WIG-Verfahren sorgt die Form des schon fast zylindrischen Lichtbogens für einen konzentrierteren Energieeintrag.

MIG-Schweißverfahren vs. MAG-Schweißverfahren

Das MIG/MAG-Schweißverfahren gliedert sich in zwei Gruppen auf: Beim MIG- (Metall-Inertgas-) Schweißverfahren kommt ein Inert-Schutzgas (reines Argon) zum Einsatz, welches am Schweißprozess keine Affinität zu den verwendeten Materialien entwickelt. Argon ist in sich gesättigt und reagiert mit keinerlei Material. Beim MAG- (Metallaktivgas-) Schweißverfahren kommt ein Aktiv-Schutzgas zum Einsatz, das am Schweißprozess beteiligt ist und eine bestimmte Reaktion hervorrufen kann, wie z. B. tieferer Einbrand, weniger Silikate etc. Das eingesetzte Aktiv-Schutzgas besteht entweder aus reinem Kohlendioxid oder einem Mischgas (Typ M21) mit Argon als Grundgas und einem bestimmten Prozentsatz an Sauerstoff, Stickstoff oder CO2. Insgesamt gibt es ca. 30-40 verschiedene Mischgas-Typen. Für den Schweißer ist letztendlich maßgebend zu wissen, was seinen Prozess verbessert.

Der Einsatz moderner Inverter-Impulstechnologie ist nur mit solchen Gasen prozesssicher möglich, die weniger als 18 % CO2-Bestandteil haben.

Der Unterschied zwischen beiden Verfahren näher erklärt: Die Aufgabe der Schutzgase zum MIG/MAG- wie auch zum WIG-Schweißen besteht darin, eine künstliche Atmosphäre auf dem Werkstück zu schaffen, um die sauerstoffhaltige atmosphärische Luft (oxydativ) weitestgehend aus dem Schweißbereich zu verdrängen. Damit werden Porenbildung, Anlauffarben, Einschlüsse sowie Oxidationen im Schweißbereich verhindert. Das beim MIG-Schweißverfahren überwiegend eingesetzte Inertgas Argon wird hauptsächlich zum Verschweißen von Aluminiummaterialien verwendet. Beim Schweißen von Kohlenstoffstählen oder hochlegierten Materialien wird ein MAG-Gas – ein Mischgas – eingesetzt. Diese Gase enthalten einen aktiven Gasteil, der im Lichtbogen entsprechend aktiv reagiert. Aus diesem Grund kann man MIG und MAG gerne gemeinsam nennen, denn es hat kaum eine wesentliche Auswirkung auf das Equipment. Beide Schweißverfahren haben dieselbe prozesstechnische Basis. Letztendlich ist eine saubere und laminare Gasströmung entscheidend für die Schweißnaht. Wir haben natürlich für alle Anforderungen die optimale Gasdüse, weil für uns eine laminare Gasströmung selbstverständlich ist.

Welche weitere Ausrüstung braucht man für MIG/MAG-Schweißen?

Für das Schutzgasschweißen mit dem MIG/MAG-Verfahren benötigt man einen Schweißbrenner mit Schlauchpaket, eine Stromquelle, einen Drahtvorschub für die Drahtelektrode – entweder als extra Gerät oder im Brennerhals integriert. Für einen Brenner mit integrierter Flüssigkühlung ein Kühlgerät oder eine integrierte flüssiggekühlte Stromquelle.

Nicht zu vernachlässigen ist die Rauchgasabsaugung, denn bei jedem Arbeitsplatz sollte die Belastung durch Rauchgas mit all seinen gesundheitsschädlichen Partikeln so gering wie möglich gehalten werden. Das gilt insbesondere für den Bereich des Edelstahlschweißens. Der erforderliche Energieeintrag steigt mit der Größe der Bleche äquivalent an. Im Vergleich zum WIG-Schweißen entstehen mit diesem Schweißverfahren mehr Rauchgase. Eine effiziente Absaugung ist nicht nur gut für die Gesundheit des Schweißers selber, sondern auch für die der Personen um ihn herum wie beispielsweise den Gabelstaplerfahrer. Bei ABICOR BINZEL finden Sie sowohl Rauchgasabsaugbrenner (RAB-Brenner und RAS-Brenner), die die Emissionen direkt am Entstehungsort punkgenau absaugen, wie auch die dazugehörigen Rauchabsauggeräte. Ziel einer Rauchgasabsaugung ist es, die MAK-Werte einzuhalten und die Vorgaben der Berufsgenossenschaft zu erfüllen.

Zusätzlich zu diesen stellen wir noch eine Vielzahl an optionalen Komponenten zur Verfügung, um individuelle Schweißaufgaben bestmöglich zu realisieren. Holen Sie sich gerne auch unseren Rat dazu. Details dazu finden Sie bei unseren Brennertypen. Die Übersicht finden Sie gleich hier unten auf dieser Seite.

Die Herausforderung beim MIG/MAG-Schweißen

Mit dem MIG/MAG-Schweißverfahren wird das Grundmaterial vergleichsweise höher thermisch belastet als bei anderen Schweißverfahren – vor allem was den Einflussbereich dersogenannten Wärmeeinflusszonen angeht. Diese sind hier größer als beispielsweise beim WIG-Schweißen, je nachdem, mit wieviel Leistung man an das Werkstück herangeht. Dafür erhält man jedoch auch stärkere Schweißnähte. Der erforderliche Energieeintrag steigt mit der Größe der Bleche äquivalent an. Bei größeren Blechen muss natürlich mehr Energie eingebracht werden, um Nähte nach Kundenvorgabe zu erzeugen.

Beim Schweißen von Aluminium muss man darauf achten, dass das richtige inerte Gas eingesetzt wird und man eine laminare, sichere »Gasglocke« erzeugt. Aus diesem Grund wird zum Schweißen von Aluminium gerne eine zylindrische Gasdüse verwendet, um eine breitere Gasabdeckung zu erhalten. Auch darf Aluminium nach dem Schweißen nicht direkt weiterverwendet werden, sondern muss ggf. kalt oder warm ausgelagert werden. Damit wird eine interkristalline Ausscheidung mit Sprödbildung verhindert. Außerdem ist darauf zu achten, dass beim Schweißen mit Aluminiumdraht ein spezieller Liner verwendet wird, weil sich Aluminium aufgrund seiner weichen Beschaffenheit und rauen Oberfläche schlecht fördern lässt.

Eine weitere Herausforderung ist, dass sich die Art der Materialien, die heute verschweißt werden, sehr stark verändert und immer weiterentwickelt. Sie werden von ihrer Struktur her immer feiner, mechanisch immer anspruchsvoller. Beispiele hierfür sind Feinkornbaustähle oder hochlegiertes Material in unterschiedlichster Zusammensetzung wie Molybdän oder Chrom-Nickel-Legierungen. Das erfordert besonderes Wissen und Können des Schweißers und stellt die nötigen technischen Voraussetzungen an den Schweißbrenner.

Warum MIG/MAG-Schweißbrenner von ABICOR BINZEL?

Harte Umgebungsbedingungen, schwer zugängliche Stellen, höchste Anforderungen – mit MIG/MAG-Schweißbrennern von ABICOR BINZEL gelingen hochqualitative Schweißergebnisse. Mit der Vielzahl an Systemen, die Sie bei uns finden, können Sie jede Anforderung erfüllen, denn wir haben den passenden MIG/MAG-Brenner mit den passenden Verschleißteilen. Durch die große Variantenvielfalt der Produktkomponenten und die ausgezeichnete Ergonomie, die Ihnen unsere Produkte bieten, bekommen Sie bei ABICOR BINZEL absolute Spitzenprodukte. Egal, wie speziell die Kundenanforderung ist, mit unseren Schweißbrennern haben Sie immer die richtige Wahl getroffen.

Was beschäftigt den Schweißer? Wie könnte man seinen Job erheblich erleichtern? Auf welche Weise lassen sich am besten Kosten reduzieren? Fragen Sie uns. Testen Sie uns. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und überzeugen Sie sich direkt.

Bei ABICOR BINZEL bekommen Sie luftgekühlte wie auch flüssiggekühlte MIG/MAG-Schweißbrenner, die

  • hervorragend in Haptik/Ergonomie/Handling sind
  • in nahezu allen luftgekühlten Ausführungen mit dem Low-Weight-Konzept merklich leichtere Schlauchpakete bieten als andere Anbieter
  • Ihnen langes Schweißen erleichtern und hohe Standzeiten für Brenner und Verschleißteile ermöglichen
  • Optimale Leistung für alle Anwendungsfälle bieten
  • hervorragende Schweißergebnisse ermöglichen
  • extrem lange Stand- und Maschinenlaufzeiten haben und somit bares Geld sparen
  • sehr anpassungsfähig sind
  • kompatibel für alle marktüblichen Schweißstromquellen sind
  • Sie gerne auch individuell als Sonderlösung von uns bekommen können